Meilensteine

DIaLOGIKa in Jahren

Seit vielen Jahren schaffen unsere Mitarbeiter innovative, manchmal sogar bahnbrechende Lösungen. Die folgende, zeitlich geordnete Übersicht über die Meilensteine unserer Tätigkeiten verdeutlicht unsere vielfältigen Kompetenzen, aber auch unsere Flexibilität und technische Breite.

Die 1980er…

1982-1996
Für verschiedene Handwerksverbände (Schreiner, Innenausbauer, Messebauer, Innenaustatter) entwickelt DIaLOGIKa intelligente Branchenlösungen zur Kalkulation und Produktionssteuerung zunächst auf CP/M, dann MS-DOS, Pascal-Microengine und schließlich verschiedenen UNIX-Betriebssystemen.
1984
DIaLOGIKa entwickelt für die EU das multilinguale Thesaurussystem MICT zur Verwaltung des EUROVOC (offizieller Thesaurus der EU).
1984-1997
Für die Europäische Kommission entwickeln wir die multilingualen Datenbanken Catel und Crenot zur Indexierung und weltweiten On-Line-Distribution von Dokumenten und Publikationen der EU in allen EU-Sprachen (mit anwendungsoptimiertem Transaktionskern-Server und vielfältigen Benutzeroberflächen)
1986
Ein Küchenhersteller beauftragt DIaLOGIKa zusammen mit einer Vermarktungsfirma, das interaktive graphische System DIaCAD zur 3D-Küchenplanung zu entwickeln. Komplexe Plausibilitätsprüfungen (Schubladen, Türen, Arbeitsplatten, Licht) verhindern Fehlplanungen. Schließlich wird eine fotorealistische, für den Kunden virtuell begehbare 3D-Darstellung erzeugt. DIaCAD wird von hunderten Küchen- und Badstudios aktuell eingesetzt.
1987
DIaLOGIKa ist der erste Integrator in Deutschland für X.25-Karten für PC der kanadischen Firma Eicon, die sich in der Folgezeit als Marktführer etabliert hat.

Die 1990er…

1990
DIaLOGIKa ist der erste Benutzer der neuen ISDN-Technologie im Saarland.
1992-1994
Unsere eigene Implementierung u. a. des TCP/IP-Protokolls und andere Auftragsentwicklungen werden Teil eines TokenRing-Ethernet-Routers.
1993
Wir entwickeln ein komplettes UNIX-ähnliches Betriebssystems für die Terminalserver-Hardware einer Siemens-Tochterfirma. Gleichzeitig übernehmen wir die Pflege eines X/Open UNIX System V für einen deutschen Anbieter.
1994
DIaLOGIKa wird erstmalig als Microsoft Solution Provider zertifiziert mit der Spezialisierung auf Exchange Server und Internet-/Intranet-Technologien. Seither sind wir ununterbrochen ein wichtiger Entwicklungspartner für Microsoft selbst und die Kunden, die Microsoft-Produkte einsetzen.
1995
Im Kundenauftrag entwickeln wir einen Windows-Treiber (Windows NT und 95) für die Integration einer ISDN-Karte und werden Mitglied der (weltweit sehr kleinen) Gruppe der Alpha-Entwickler auf der Basis der Microsoft-ISDN-API unter Windows 95.
1997
Wir setzen ein großes, verteiltes X.500-Projekt im Verbund der Europäischen Institutionen um; dies ermöglicht den Teilnehmern, auch im tagesaktuellen Datenbestand der Telefon- und E-Mail-Verzeichnisse der jeweils anderen Institutionen zu recherchieren.
1998
Verstärkung der Aktivitäten im Bereich Internet und World Wide Web. Für die Tiefbauberufsgenossenschaft (TBG) wird eine Intranet-Applikation mit der zu dieser Zeit brandneuen Java-Servlet-Technologie entwickelt. DIaLOGIKa ist Mitglied im Microsoft Internet InnerCircle, einem eingeschränkten Kreis von Spezialisten, die einen regelmäßigen Erfahrungsaustausch betreiben.
1998
multiDESK® Workflow – unser Standardwerkzeug zur Automatisierung von Geschäftsprozessen – kommt auf der CeBit 1998 in die Endausscheidung der letzten drei bei der Wahl des besten Produktes der Messe (der renommierte „Byte Award“).
seit 1998
Auf der Basis von multiDESK Workflow wird ein Auskunftssystem mit komplexer Vorgangsstruktur realisiert, das transparent bundesweit vier Standorte für mehrere zehntausend Nutzer im 24/7-Betrieb vernetzt.
12.07.1999
Romano Prodi, zu diesem Zeitpunkt designierter Präsident der Europäischen Kommission, teilt der Presse und der Öffentlichkeit mit, dass LegisWrite, das seit 1996 von DIaLOGIKa-Mitarbeitern entwickelte Paket zur Dokumenterstellung und zum Dokumentenaustausch für die am Gesetzgebungsprozess der Europäischen Union beteiligten Institutionen, ein Kernbaustein der inter- und intra-institutionellen Strategie der neuen Kommission ist.

Die 2000er…

2000
DIaLOGIKa-Mitarbeiter realisieren das erste SMS-Gateway der P&T Luxembourg.
2000-2005
Für die SAP AG entwickeln wir das E-Learning-System SAP Tutor, das weltweit bei mehr als 2,5 Millionen Anwendern im Einsatz ist.
2001-2005
Wesentliche Teile des SAP Enterprise Portal (Teil von SAP NetWeaver), das auf Java-Technologie basiert, werden von uns entwickelt.
2002
Unser damaliger Mitarbeiter Thomas Kopp wird offizieller Mitentwickler von Jigsaw (Referenz-Webserver des W3C-Konsortiums). Schwerpunkt Sicherheit (HTTPS).
2002
Wir erhalten den Auftrag zur Implementierung eines Systems für die Verauskunftung von Verbindungsdaten (Verkehrsdaten). Dieses System wird in den Folgejahren Zug um Zug zu einem großen integrierten System für die Behördenauskunft bei Telekommunikationsdienstleistern ausgebaut.
seit 2004
DIaLOGIKa entwickelt und pflegt für die Europäische Kommission ein serverbasiertes System zur automatischen Konvertierung von Office-Dokumenten nach PDF. Die Konvertierung zwischen Office-Formaten (Beispiel OpenXML nach ODF) oder Texterkennung (OCR) von gescannten Vorlagen folgen als weitere Dienste.
seit 2005
Auf der Basis des o. g. Systems LegisWrite wird das für die Belange der deutschen Gesetzgebung angepasste System eNorm realisiert; dieses System wird inzwischen von fast allen Bundesministerien, dem Deutschen Bundestag und einigen Bundesländern eingesetzt.
seit 2005
Entwicklung und Pflege des Systems EP/Kit zur Erstellung komplexer Publikationen mit Hilfe von Microsoft Word. Das System wird unter anderem zur Erstellung der jährlichen Frühjahrs- und Herbstgutachten der EU-Kommission eingesetzt.
2006
Auf der Basis des webbasierten Produktes InfPort43 wird ein integriertes System für Rufnummernmanagement und Portierungsverwaltung zum Direktanschluss an Siebel und ein weiteres Customer-Care-System erstellt.
2007-2010
DIaLOGIKa testet für Microsoft den als Open Source verfügbaren OpenXML/ODF-Konverter und übernimmt schließlich die Entwicklung.
2008
DIaLOGIKa erhält den ersten Kundenauftrag für InfReq100, unsere integrierte Lösung für das Auskunftsersuchen der Sicherheitsbehörden.
seit 2008
DIaLOGIKa übernimmt die Pflege und Weiterentwicklung von IPM (Interactive Policy Making), dem elektronischen Fragebogensystem der Europäischen Kommission.
2008-2010
DIaLOGIKa entwickelt für Microsoft den „Office Binary (doc, xls, ppt) Translator to Open XML“; Mitarbeit beim DIN/ISO.
2008
Die von DIaLOGIKa entworfene Spezifikation zur Signatur von PNG-Dateien wird zum W3C-Standard.
seit 2009
Wir übernehmen die Weiterentwicklung von CIRCABC, der neuen kollaborativen Plattform der Europäischen Kommission.

Die 2010er…

seit 2010
DIaLOGIKa unterstützt die Deutsche Bundesbank bei der Migration ihrer vielfältigen Anwendungen auf Office 2007.
2010
DIaLOGIKa erhält von verschiedenen Telekommunikationsdienstleistern den Auftrag, sie bei der Umsetzung ihrer Anbindung an das WITA-Verfahren der Telekom (Wholesale IT Architecture, ein Beauftragungssystem für Vorleistungsprodukte) und anderer Carrier (S/PRI, Supplier/Partner Requisition Interface) zu unterstützen. Dabei kommen die entsprechenden Module des DIaLOGIKa-Produktes InfPort43 zum Einsatz.
2011
Der Rat der Europäischen Union beauftragt DIaLOGIKa mit der langfristigen Anpassung, Weiterentwicklung und Migration des Systems LegisWrite.
DIaLOGIKa stößt auf der 3. Internationalen Elektrobuskonferenz in Eberswalde auf reges Interesse der Busgesellschaften und -industrie mit einer innovativen Idee im Bereich der Elektromobilität. LibroDuct wird aus der Taufe gehoben.
2012
DIaLOGIKa feiert 30 Jahre Innovation und Tradition.
2013
Nach fünfjähriger Pause konnte der Auftrag zu einer Fortsetzung des Projektes RADAR für die DG ENER der Europäischen Kommission wiedergewonnen werden. Thema ist die Datenerfassung und Auswertung technischer Sensoren zur Unterstützung der EU-Inspektoren in sensiblen technischen Anlagen..
Der Kooperationsvertrag zwischen der Kummler+Matter AG, Hersteller und weltweiter Lieferant von Oberleitungen und Trolleybus-Equipment, und der DIaLOGIKa wird unterzeichnet. Ziel der Zusammenarbeit ist die marktreife Entwicklung des LibroDuct-Systems, mit dem Trolley- bzw. Batteriebusse vollautomatisch an Oberleitungen an- und abdrahten können – eine stark nachgefragte Funktionalität, die die Flexibilisierung dieser verbreiteten öffentlichen Verkehrsmittel im Fokus hat.
DIaLOGIKa wirkt an den Vorarbeiten und der Ausgestaltung der Technischen Richtlinie TR TKÜV mit. In dieser definiert die BNetzA eine neue gesicherte elektronische Schnittstelle. In die Behördenauskunftssysteme InfBrok100 (Carrier-Seite) bzw. InfReq100 (Berechtigten-Seite) der DIaLOGIKa ist diese Schnittstelle integriert.
DIaLOGIKa kann sein System InfReq100 für die Behördenauskunft bei den Polizeien verschiedener Bundesländer platzieren.
Im Rahmen eines Kundenprojekts wird im ersten Halbjahr 2013 die WBCI-Schnittstellenspezifikation zur automatisierten Abwicklung des Endkundenwechsels zwischen den beteiligten Carriern als neues InfPort43-Modul entwickelt. Im August 2013 wird dieses Projekt als eine der ersten WBCI-Implementierungen von der verantwortlichen Stelle (T-Systems) zertifiziert. Die Spezifikation der WBCI-Schnittstelle war Ende 2012 vom Arbeitskreis WBCI des AK Schnittstellen und Prozesse (Wita Based Carrier Interface, www.wbci.de) publiziert worden.
Ende Mai 2013 gibt DIaLOGIKa die neue Version 6.4 von InfPort43 frei, in der mit dem Modul WITA auch die aktuelle Schnittstellenversion für Wholesale-Vorprodukte WITA 9.0 der Telekom unterstützt wird.
Mitte 2011 verabschiedete die BNetzA die Technische Richtlinie Notrufverbindungen (TR Notruf), die die technischen Einzelheiten rund um Herstellung und Umfang von Notrufverbindungen sowie die Zuordnung von Adressen zu Notrufleitstellen regelt. Den Carriern wird 18 Monate Zeit zur Umsetzung dieses neuen Verfahrens eingeräumt. Die DIaLOGIKa implementiert die TR-Notruf-Richtlinie fristgemäß – seit Januar 2013 wird sie von vielen unserer Carrierkunden eingesetzt.
2014
Die BNetzA erteilt der DIaLOGIKa einen umfangreichen Auftrag für die Erneuerung und Modernisierung des seit 1999 in Betrieb befindlichen und auch von DIaLOGIKa entwickelten Systems für das Automatisiertes Auskunftsverfahren gemäß § 112 TKG TKG.
Bei den Verkehrsbetrieben Zürich (VBZ) wird erstmals automatisches Andrahten bei Oberleitungsbussen mit der LibroDuct-Technologie unter realen Bedingungen demonstriert.
Mitarbeiter der DiaLOGIKa unterstützen die Schmoose S.A. in Luxemburg bei der Entwicklung der abhörsicheren Nachrichten-App schmoose.
Das Modul Automatisiertes Auskunftsverfahren gemäß § 112 TKG (Tele-kommu¬nikationsgesetz) wird ins InfReq100-Produktportfolio der DIaLOGIKa integriert.
Die BNetzA installiert DIaLOGIKas InfReq100-Software, um die Konformität der ETSI-Schnittstelle bei der Bestandsverauskunftung zu prüfen.
2015
Die ESS-Schnittstelle 3.1 (Elektronische Entstörschnittstelle) der Telekom wird weiteres InfPort43-Modul.
2016
Libroduct wird in Russland, USA, Japan und Europa von den nationalen Patentämtern patentiert.
DIaLOGIKa wird Microsoft Gold Certified Partner.
InfPort43 bietet in der neuen Version 7.0 eine webbasierte Benutzer¬oberfläche.
Der europäische Gerichtshof (Cours de Justice) beauftragt DIaLOGIKa mit der Konvertierung seines Archivs (von WordPerfect- ins Word-Format) – damit nehmen wir ein Projekt aus dem Jahr 1994 wieder auf.
2017
DIaLOGIKa erfindet Software – seit nunmehr 35 Jahren.